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Freundeskreis Hoeschpark e.V.

Hoeschparkfest 2018

Hier gibt es die Infos:

Schwimmbadfiguren

HP-Fest 2017

75 Jahre Hoeschpark

WR vom 22.07.16:

WR vom 22.07.2016

Weg mit dem Sumpf:

Engel der Nordstadt 2016:

Hoeschparkfest 2015:

Hoeschparkfest 2015

Der neue Flyer ist da:

Hoeschparkfest

Nordstadtkultur-Faltplan:
Nordstadtkultur-Faltplan

  

schöner wohnen ohne Nazis 1

Grußkarte Stockheide

Nordstadt Logo

Veranstaltungen im Park

Keine Termine

Stellungnahme zum BPlan InN219 – Haupterschließung Westfalenhütte

im Zuge der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit zum o.g. Bebauungsplan gibt der Freundeskreis Hoeschpark e.V. folgende Stellungnahme ab:

Verlegung der Hoeschallee nach Osten!

Der derzeit gültige Flächennutzungsplan sieht westlich des Hoeschparks einen breiten Grün-Korridor zum Gewerbegebiet Westfalenhütte vor, der den Hoeschpark nach Norden und Westen über das Burgholz mit dem Fredenbaumpark vernetzt und auch Bestandteil des sog. Grünen Rings um das Gelände der ehemaligen Westfalenhütte ist. Von diesem Grünkorridor ist in der aktuellen Planung vor allem entlang des Hoeschparks nur noch ein schmaler Grünstreifen übrig geblieben, der zudem durch einen Lärmschutzwall belegt ist. Die Trasse der Hoeschallee ist nach Osten zu verschieben (siehe hierzu zwei alternative Trassen-Vorschläge).

Beispielsweise ist auf den 12,5 m breiten privaten Pflanzstreifen zwischen Hoeschallee und zukünftiger gewerblicher Nutzung zu verzichten und die Hoeschallee bis zur Baugrenze des Gewerbegebiets zu verschieben. Die so gewonnenen 12,5 m können dann dem Grünstreifen auf der Hoeschpark-Seite der Hoeschallee zugeschlagen werden, denn dort ergeben sie im Hinblick auf die Erholungs- und Natur-Funktion mehr Sinn als zur Eingrünung des Gewerbegebiets.

Keine öffentliche Straßenanbindung des Hoeschparks von der Hoeschallee!

Der B-Plan-Vorentwurf sieht an der südlichen Hoeschallee eine Kreuzung zur Anbindung des Gewerbe-gebiets und einer zukünftigen Stellplatzanlage im Hoeschpark vor. Die Anlage einer öffentlichen Straße in den Hoeschpark und einer öffentlichen Stellplatzanlage im Hoeschpark wird abgelehnt! Die Anlage einer weiteren zusätzlichen Stellplatzanlage für Besucher des Freibades Stockheide sowie von Vereins-Wettkämpfen und Liga-Spielen im Hoeschpark – insbesondere der Dortmund Wanderers und der Dortmund Giants - ist aus unserer Sicht nicht erforderlich.


Folgende Stellplätze stehen bereits heute zur Verfügung:
- Parkplatz am Eingang des Hoeschparks sowie an der Kirchderner Straße (wochentags tagsüber von Besuchern der Pflegeschule tlw. belegt, abends und am Wochenende – also zu Zeiten von Wettkämpfen/Spielen – verfügbar)
- Parkplatz auf der Südseite der Brackeler Straße in Höhe des Abzweigs der geplanten Hoeschallee, bereits als Freibad-Parkplatz genutzt, allerdings in verwahrlostem Zustand, derzeit im Eigentum der Thelen-Gruppe. Es wird vorgeschlagen, diese Fläche in den Bebauungsplan-Geltungsbereich einzubeziehen und planungsrechtlich als Stellplatzanlage zu sichern. Um eine Vermüllung zu verhindern, sollte die Zufahrt zu diesem Parkplatz außerhalb der Öffnungszeiten des Freibades durch ein stabiles Tor gesichert werden.
- Seit Sommer 2016 ist der Parkstreifen auf der Nordseite der Brackeler Straße vom Freibad bis zur Lünener Straße in der ganzen Länge für PKW zum Parken freigegeben. Ggf. sollte die heute schwer verständliche Beschilderung optimiert werden.
- Insbesondere für die Beschäftigen von Amazon, aber auch im zukünftigen Gewerbegebiet zwischen Garbe-Logistikpark und Hoeschallee werden große Stellplatzanlagen geschaffen. Durch Verhandlung mit den Betrieben sollte angestrebt werden, diese Parkplätze insbesondere an den Wochenenden für Besucher des Freibads und des Hoeschparks nutzbar zu machen.

Anstelle einer öffentlichen Straßenzufahrt in den Hoeschpark sollte an dieser Stelle eine attraktive Fuß- und Radwegeverbindung zwischen Hoeschpark/Freibad und dem westlich gelegenen Gewerbegebiet geschaffen werden. Eine Zufahrt zum Betriebshof kann aus unserer Sicht wie bisher über die bestehende – mit einem Tor gesicherte – Zufahrt von der Brackeler Straße in Höhe der Tennisplätze erfolgen.

Keine durchgehende Straßenverbindung zwischen Hoeschallee und Oesterholzstraße!

Der Bebauungsplan-Vorentwurf sieht eine Öffnung der heute privaten Springorumstraße zwischen der Hoeschallee und der Oesterholzstraße vor. Damit verbunden ist eine – nach derzeitigen Berechnungen – Verdoppelung des Verkehrs auf der Oesterholzstraße mit entsprechenden Lärm-, Luft-Belastungen und Unfallgefahren. Eine derartige Öffnung wird insbesondere wegen der damit verbundenen Belastungen der angrenzenden Wohngebiete und einer Gefährdung der Kinder in den an der Oesterholzstraße liegenden Einrichtungen (Oesterholz-Grundschule, Kindergarten Schiffskoje/ “Inselgruppe“, St.Vincenz-Jugendhilfe-Zentrum mit verschiedenen Einrichtungen, Stadtteilschule, Kita Nordlicht, Villa Löwenherz, Stern im Norden) abgelehnt. Es wird vorgeschlagen, auf die Anlage einer öffentlichen Straßenverbindung – in westlicher Fortsetzung der Westfalenhüttenallee - zwischen Hoeschallee und Oesterholzstraße zu verzichten. Die Springorumstraße bleibt in diesem Abschnitt Privatstraße und erschließt die bestehenden und geplanten thyssenkrupp-Nutzungen entweder wie bisher über Tor 1 oder von der Hoeschallee. Damit werden – nur schwer steuer- und kontrollierbare – Schleichverkehre über die nördliche Oesterholzstraße wirkungsvoll unterbunden. Eine Verlängerung der Stadtbahnlinie 44 bis zum Garbe-Logistik-Park steht dem nicht entgegen.

Keine Ableitung von Niederschlagswasser der Hoeschallee und des Westfalenhütten-geländes in den Hoeschpark!

Das im Bereich der Nordspange und dem benachbarten Betriebsgelände anfallende Niederschlagswasser ist im Bereich der Straße bzw. des Gewerbegebiets abzuleiten bzw. zurückzuhalten, die unter ökologi-schen und Erholungs-Aspekten wertvollen Flächen des Hoeschparks dürfen hierfür nicht in Anspruch genommen werden. Zudem ist – wie im Umweltbericht zum B-Plan dargelegt – durch entsprechendes Grundwassermanagement und Detailsanierungspläne sicherzustellen, dass Vernässungen oder schädliche Grundwasseranstiege im Hoeschpark – insbesondere im Bereich des Brügmanns Hölzchens – dauerhaft ausgeschlossen werden.

Da zum derzeitigen Zeitpunkt noch diverse weitere Gutachten-Ergebnisse und evtl. dadurch bedingte Planänderungen ausstehen, behalten wir uns weitergehende Stellungnahmen im weiteren Planverfahren vor.